Spendenübergabe an die Tafel Beiertheim

Am 12. März fand eine offizielle Scheckübergabe über die Spendensumme in Höhe von 3680 € an die Verantwortlichen der Caritas Tafel Beiertheim in deren Geschäftsräumen in der Marie-Alexandra-Straße statt. Die Verantwortlichen Sebastian Lemke, Marktleiter Ronny Strobel und Frau Homburg empfingen unsere Delegation nach Schließung des Ladens. Nach einer kurzen Rede des CV-Zirkel-Vorsitzenden Wilfried Lohn, Asc, in der nochmal auf das Benefizkonzert am 5. Dezember 2024 eingegangen war und das tolle musikalische Programm erläuterte, das uns das Orchester des Helmholtz-Gymnasiums präsentiert hatte.

Es war eine gute Gelegenheit, unserem Cbr. Dr. Stephan Aufenanger, Cpf für die Organisation des Konzertes und allen Spendern zu danken, die zu der stolzen Summe beigetragen hatten. Dabei galt der Dank insbesondere auch der Familie Artmann, die neben einem großzügigen Spendenbetrag auch die Kosten für Saalmiete in der Christuskirche und die Gage des Orchesters gesponsert hatte. Cbr. Klaus Artmann, Rap übergab dann einen symbolischen Scheck an den Marktleiter, der sich ausgiebig bedankte.

In weiteren Gesprächen wurde uns die Arbeit in der Tafel erläutert: Die Zahl der Kunden, die eine Karte bekommen und täglich zu den Öffnungszeiten der Tafel Lebensmittel im Laden einkaufen können ist auf 1200 begrenzt. Zum Öffnungsbeginn wird ausgelost, in welcher Reihenfolge die Kunden den Laden betreten können. Zu einem niedrigen Preis von 0,10 € pro Artikel werden die Waren, die die Tafel als Spenden bei Supermärkten und Lebensmittelbetrieben erhalten konnte, an dem Tag "verkauft". Der symbolische Preis soll den Bedürftigen das Einkaufsgefühl vermitteln und Missbrauch vermeiden. Das Ladenlokal ist abends weitgehend ausverkauft. Die Planung, wie groß Abgabemengen sein können, ist also von dem täglichen Einsammelergebnis abhängig. Hr. Strobel zeigte uns dann noch das Ladenlokal, die Kühl- und Eistruhen sowie die Lagerräumlichkeiten. Die Tafel hat ca. 60 Helfer, teils 2€-Jobber und teils ehrenamtliche Helfer, ohne die der Betrieb nicht aufrechterhalten werden könnte. Die Arbeit beginnt morgens mit täglichen Fahrten mit einem Klein-LKW zur Abholung von Lebensmittelspenden bei Supermärkten und Fleischereibetrieben.

Barspenden, wie die unsere, fließen in den Unterhalt organisatorischer Unterstützungsmittel (Fahrzeuge, Laden- miete, etc.) ein. So konnte im letzten Jahr ein neuer Klein-LKW angeschafft werden. Die Tafel darf satzungsgemäß keine Lebensmittel einkaufen. Die Unterstützung der Tafeln ist eine sinnvolle Spendenmöglichkeit, weil man direkt sehen kann, was mit dem Geld passiert und wem geholfen wird.

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